Marie Ellenrieder und Rudolf Kuntz Bildnis des Generals Krieg von Hochfelden und seiner Gemahlin, 1832

Georg Heinrich Krieg von Hochfelden (1798 Rastatt -1860 Baden-Baden) hieß genauso wie sein Vater, ein badisch-markgräflicher Hofrat. Er besuchte das Gymnasium, Lyzeum, wie man es damals nannte, in Rastatt. Danach trat er 1815 in den badischen Militärdienst. Im gleichen Jahr wurde er zum Leutnant der Artillerie ernannt. 1826 wurde er an die Seite des Großherzog Leopold von Baden berufen, wo er 1829 zum Hauptmann befördert und 1830 dessen Flügeladjutant wurde. Nach weiteren Beförderungen wurde er schließlich Militärbevollmächtigter des Landes im Frankfurter Bundestag.

Er interessierte sich für die Landesgeschichte, war Mitglied im badischen Altertumsverein und schrieb über die Schlösser in Baden und verfasste eine Geschichte der Grafen von Eberstein in Schwaben.

1830 heiratete er die verwitwete Maria Anna Elisabeth von Vincenti, geb. von Huetlin, deren Mann, August von Vincenti, ein großherzoglicher Hauptmann, bereits 1824 gestorben war. Anna war eine Freundin von Marie Ellenrieder, die dieses Porträt auch gemalt hat in der Zeit, als sie in Karlsruhe für den Hof Aufträge ausführte.

Das Ehepaar von Hochfelden lebte in Karlsruhe, später kurze Zeit in Heidelberg und dann in Baden-Baden.

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