Heutzutage ist es völlig normal, dass Modetrends über Werbemodels in Video- oder Fotoformaten verbreitet werden. Vor allem in den letzten Jahren boomen ganz neue Berufe wie Modeinfluencer*innen auf Instagram oder anderen Social Media-Kanälen. Früher war das unvorstellbar.

Da es damals weniger Werbe-Möglichkeiten gab, mussten andere Wege gefunden werden, um die neusten Mode-Kreationen an den Mann und die Frau zu bringen. Die erste Form von Modewerbung waren Vorläufer der Paper Dolls, wie wir sie heute noch als Kinderspielzeug kennen. Diese Ausschneidebögen wurden im 18. Jahrhundert in Modejournale gedruckt und die modebewussten Frauen und Männer dieser Zeit haben sich dann tatsächlich die kleinen gezeichneten Kleidungsstücke ausgeschnitten und auf Papierfiguren aufgelegt, um sich die neusten Trends vorstellen zu können.

Als Werbemedium wurden die Paper Dolls recht schnell abgelöst, haben sich jedoch in anderer Form bis heute gehalten: Es gibt immer noch Ausschneidebögen, die ganz einfach heruntergeladen und ausgedruckt werden können, oder auch virtuelle Anziehpuppen, denen online ein neues Outfit verpasst werden kann – das aber eher als Spiel für Kinder.

Random Fact:  Paper Dolls wurden nach dem Zweiten Weltkrieg zu begehrten Sammlerobjekten, da besonders alte Exemplare durch die begrenzte Lebensdauer von Papier seltener werden.

Habt Ihr jetzt auch Lust bekommen in Kindheitserinnerungen an Barbie & Co. zu schwelgen?  – Am Samstag, den 4. Mai, von 14-16 Uhr in der Jungen Kunsthalle können eigene Paper Dolls gestylt werden.

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