100 Milliarden Kleidunsgstücke wurden laut Greenpeace im Jahr 2014 produziert – Tendenz steigend. Welche verheerenden Auswirkungen das u.a. auf die Umwelt hat, ist inzwischen bekannt. Und trotzdem quellen bei den meisten von uns die Kleiderschränke über. Das wiederum hat keinen Einfluss auf das ständige Gefühl, nichts Passendes zum Anziehen zu haben – manche Kleidungsstücke hat man sogar schon vergessen, weil man den Überblick verloren hat. Schlimm!

Im April veranstalten wir deshalb einen „Upcycling-Workshop“ – ich bin jetzt schon gespannt, wie mein neues Outfit aussieht.

Upcycling – Recycling – Was ist eigentlich der Unterschied?

Beim Recycling werden bspw. alte, kaputte Jeans geschreddert und diese Stofffetzen weiterverarbeitet. Beim Upcycling wird aus einem eher minderwertigen Produkt ein neues, jetzt aufgewertetes Accessoire oder Kleidungsstück gefertigt. Z.B. aus einer LKW-Plane oder einer alten Schürze entstehen coole Taschen oder ungewöhnliche Top, die einzigartig sind und deshalb auch ein dementsprechend besonderes Tragegefühl vermitteln.

Gleichzeitig tun wir etwas Gutes für die Umwelt, nehmen unser Konsumverhalten bewusst wahr und schaffen es hoffentlich dies zu ändern.

Übrigens: Upcycling ist keine neue Erfindung. Jeder kennt diese tollen Figuren und Gegenstände, die aus weggeworfenem Blech und Kunststoff gebaut werden oder auch Schuhe, deren Sohlen aus alten Autoreifen gemacht werden.

In Notzeiten, wie nach dem Zweiten Weltkrieg, war man gezwungen kreativ zu werden: Damals entstanden die schönsten Kleidungsstücke beispielsweise aus alten Fallschirmen oder Mehlsäcken.

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